• Chilenische Weine: das Ergebnis eines Weinparadieses

    Die chilenische Weinindustrie ist zwar noch jung, zeigt allerdings bedeutende Erfolge auf und basiert auf einer mehr als fünfhundert Jahre alten Tradition, die von den spanischen Eroberern im 16. Jahrhundert nach Chile gebracht wurde. Im 19. Jahrhundert wurde damit begonnen, französische Rebsorten wie Cabernet Sauvignon, Malbec, Merlot, Sauvignon Blanc und Sémillon anzupflanzen, die sich problemlos an das chilenische Klima anpassten. Es wird davon ausgegangen, dass die gegenwärtigen Rebstöcke die einzigen auf der Welt sind, die vor der verheerenden Reblausplage gepflanzt wurden. 

    Die chilenischen Weine spielen heute eine wichtige Rolle auf dem internationalen Weinmarkt und Chile ist dank seines Klimas und der vorzüglichen Bodenbedingungen der zweitgrößte Weinproduzent Südamerikas.  

    Weinberg im Casablanca, Chile

    Die Sommer sind warm und trocken und die Winter kalt und niederschlagsreich, geradezu ideale Bedingungen für den Anbau von Rebstöcken. Dazu kommt, dass der Atlantik frischen Wind über die Weinberge weht und auch der von der Antarktis stammende Humboldt-Strom, der an der Küste entlang nach Norden verläuft, ein günstiges Klima schafft. Auch die unterschiedlichen Bodenbedingungen sind exzellent und ermöglichen einen großen Sortenreichtum, was dazu führt, dass Chile fünf verschiedene Weinregionen hat: Atacama, Coquimbo, Aconcagua, Valle Central und Valle Sur.

    Chilenischer Wein

    Die wichtigsten Anbauzonen befinden sich in der Region Valle Central und eine Weinreise durch diese Gegend kann sehr empfohlen werden. Sie können durch die unterschiedlichen Täler mit ihren atemberaubenden Weinfeldern fahren und die dortigen Kellereien besuchen. Die wichtigsten Weintäler sind Maipo, Cachapoal, Colchagua, Curicó und Maule.

    Trauben an der Rebe

    Die Weinkultur hat in Chile eine lange Tradition und das gesamte Land, von Norden bis Süden, hat exzellente Weine zu bieten, die es sich garantiert zu kosten lohnt.